Eine (tabu) Frage, die uns Deutsche immer sehr interessiert: „Wie verdienst du Geld?“ Menschen, die nicht arbeiten, sind doch irgendwie suspekt. Arbeiten gehört zum Leben dazu.

Beim Smalltalk kommt nach der Frage „Wie heißt du?“ direkt im Anschluss „Und was machst du beruflich?“ ͏Natürlich ist der Aspekt ‚Geld’ auch eng verknüpft mit Sicherheit und bei einer Auswanderung relevant. Von Irgendwas muss man schließlich leben und seine Miete zahlen. Ich habe die Villa Kunterbunt deluxe ins Leben gerufen und gebe hier viele persönliche Einblicke, um Andere auch auf genau dieser menschlichen Ebene zu erreichen. Niemand spricht gerne über Geld, doch ich möchte diese Frage trotzdem gerne beantworten.

1. VERKAUFEN: Ich habe (fast) alles verkauft, was ich besessen habe. Wochenlang habe ich über Ebay, Kleinanzeigen, Wohnungsauflösung, Marketplace uvm., meine 90qm Wohnungseinrichtung, Dekoration, Kleidung, Auto & Co. verkauft. Ich schaffe nie wieder so viel Zeug an.

2. LEBENSSTANDARD: Ich habe meinen Lebensstandard von „Eppendorfer Girl“ auf „Caravan Hippie-Minimalist“ step by step verändert und Luxus neu definiert. Das ist ein Prozess, doch ich merke, dass ich mit weniger jetzt glücklicher bin.
͏

3. ERSPARNISSE: Jeder hat dieses eine Sparbuch, wo er ab und zu was drauflegt, für Notfälle. Wie sich dieser auch immer definieren lässt. Ich habe meine Ersparnisse genommen, um in mich zu investieren und mir FREIZEIT zu ermöglichen. Zeit in der ich (fast) jeden Tag tun kann, was ich will.
͏

4. JOBBEN: Es lässt sich immer überall irgendwie arbeiten. Ich jobbe nebenbei, weil mir die soziale Einbindung wichtig ist und die Deutsche in mir gerne etwas Sicherheit hat.

Ich verdiene mit der Villa Kunterbunt-deluxe kein Geld, sondern, mache das aus Freude und Leidenschaft. Ich habe gerade den Luxus, neuen Ideen momentan Freiraum zu geben, damit sie sich entwickeln können. Wohin das führt weiß ich noch nicht, aber ich habe ein gutes Bauchgefühl, dass es super wird. Ein positiver Nebeneffekt der Entwicklung der online Villa Kunterbunt ist, dass ich anderen mit meinen Erfahrungen helfen kann. Nach dem Motto: Geben und Nehmen, muss es nicht immer Geld sein, was zurück kommt, sondern das, was benötigt wird (z.B. Yoga Stunden oder Kite Unterricht).