Papa

Papa

Der erste Mann in meinem Leben: Mein Vater.

Als Kind freute ich mich meinem Vater bei seiner Arbeit zu helfen und Papiere zu sortieren, Rechnungen zu falten und in seiner Praxis am Empfang auszuhelfen. Ich bewunderte meinen Vater immer dafür, dass er in seiner Leidenschaft voll aufgeht, mit leuchtenden Augen Seminare vorbereitet und sich trotz langen Arbeitstagen, jeden Tag wieder motivieren konnte mit Patienten zu arbeiten.

Die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist einzigartig. Ich erkenne heute viel von dem Wesen meines Vaters in mir selbst wieder. Durch mein eigenes Erwachsen werden, ist mir bewusst geworden, dass ich ein Mix aus meiner Mutter & Vater bin. Beide haben mir eine Veranlagungen und sowie durch die Erziehung und Vorleben eine Ausprägung mitgegeben.

Das Bild entstand Anfang des Jahres als meine Eltern mich das erste Mal auf Fuerte besucht und ich habe Ihnen von den Gründen, Sonnen &Schatten-Seiten der Auswanderung erzählt habe.
Wir hatten eine wundervolle Zeit mit guten Gesprächen, Tränen, Loslassen, Frust, gegenseitigem Verständnis und ganz viel Herz-zu-Herz Begegnungen. Es ist ein schönes Gefühl, seine Eltern mit an Board zu haben, auch wenn ich schon erwachsen bin.

Papa, danke für ALLES <3

Kathy, was vermisst du am Meisten?

Kathy, was vermisst du am Meisten?

Mein Bauch sagt: Marzipan aus Lübeck.

Mein Herz sagt: Ich vermisse das GEWOHNTE und BEKANNTE.

Ich lebe jetzt seit fast einem Jahr in Spanien, in einer ungewohnten Umgebung und neuem Umfeld.

Meine Spanisch Kenntnisse lassen zu wünschen übrig und im Supermarkt freue ich mich jedesmal, wenn ich deutsche Produkte finde. Ein kleines Stückchen Heimat im Regal. Da schlägt das Herz im LIDL plötzlich höher, weil ich mich in der Produktpalette endlich zurecht finde. Das Gewohnte, das mir Vertraute.

Ich habe auf Fuerte wundervolle neue Menschen kennengelernt, die für mich Freunde und wie Familie sind. Trotzdem vermisse ich meine Freunde aus Deutschland, die gewohnten Doings, Gespräche und Kaffee-Alsterrunden.

Früher war ich von den Sonntags -Eltern-Besuchen genervt, und heute vermisse ich sie. Den gewohnten Geschmack vom Nudelauflauf meiner Mama und die vertraute geborgene Umgebung. Heute vermisse es mit meiner Familie zusammen zu sein.

Ich merke, wie ich mich immer noch fremd im Land fühle und ich das Wort ‚Heimat‘ von ‚Zuhause‘ heute trenne. Ich fühle mich zu Hause und sehr wohl in Spanien, doch meine ‚Heimat, meine Wurzeln und mein Ursprung liegt in Hamburg, bei meiner Familie.

Dies ist ein Gefühl, wozu ich schon mit anderen Auswanderern gesprochen und es hat sich gezeigt, dass es einigen so geht. Eine Trennung von Zuhause und Heimat und unerwartet plötzlich etwas zu vermissen. Etwas Bekanntes, etwas von Daheim.

Es braucht Pippi und Annika

Es braucht Pippi und Annika

„Es braucht Pippi und Annika“ – das lehrte uns schon Astrid Lindgren.

Die Freiheit und „tun und lassen wonach der Sinn steht“ wird oft mit der Maxime an Glück gleichgesetzt. In der Geschichte von Astrid Lindgren „Pippi Langstrumpf“ vertritt Pippi das Gefühl von völliger Selbstbestimmtheit und Freiheit. Als Gegenpol gibt es die Protagonistin „Annika“, welche für Struktur und Form steht. Als beide aufeinander treffen, zeigt sich, dass beide in Extremen leben und die Balance in der Mitte liegt.

So schickt sich Pippi selbst früh ins Bett, anstatt bis in die Puppen wach zu bleiben und Annika entwickelt mehr den Mut die Struktur zu verlassen und an sich selbst zu glauben. Ein bisschen was von Beidem – der Mix machts.

Als ich vor einem Jahr nach Fuerte ausgewandert bin, erlebte mein Leben eine Veränderung vom einen Extrem ins Andere. Ich lebte früher mehr wie „Annika“, sehr strukturiert, organisiert, abgesichert und kopflastig.

Mein Umfeld gab mir eine Form, die mich hielt und in der ich mich geschützt fühlte. Die „Pippi“ in mir wurde geweckt, als ich mich auf das Abenteuer Auswanderung und Verlassen meiner Form einließ.

Ich spürte, dass meine „Pippi“ Raum brauchte um sich zu entfalten. Die ersten Monate habe ich es unglaublich genossen keine äußere Form (Wecker, Termine, Verbindlichkeiten etc.) zu haben. Ich schlafe seit einem Jahr (fast) jeden Tag aus und kann mir meine Zeit selbst einteilen und entscheiden, was ich machen möchte.

Das ist Luxus. Freie Zeit. Schattenseite: Es bedeutet Verantwortung.

Verantwortung dafür, diese Zeit klug zu nutzen. Das war ein Prozess, den ich erst verstehen musste. Das Struktur und Form von Außen nichts Negatives ist, denn ich sehne mich sogar manchmal nach einem 9to5 Job zurück. Doch diese Auszeit gibt mir die Möglichkeit mein eigenes Formbewusstsein und z.B. Grad an Struktur in meinem Leben selbst zu definieren. Ich schaffe mir meine eigene Struktur am Tag, in der Woche und im Leben. Was möchte ich WIRKLICH? Es gibt mir die Zeit Dinge zu überdenken und auszusortieren, was gehört wirklich zu mir.

Freie Zeit klug zu gestalten bedeutet auch zu wissen/rauszufinden, was einem Spaß macht.

Die Kreativität und Freiheit lässt sich für mich besser genießen und ausleben, wenn es auch die Struktur und Ordnung gibt, die ihr einen Rahmen gibt.

Mein Learning: Es braucht Pippi und Annika.

Instagram Tipps

Instagram Tipps

Insta @Villakunterbuntdeluxe

APP POWER

Ich liebe Apps. Sie sind für mich wie für andere Spielkonsolen. Ich teile mit dir meine Lieblings-Power-Apps für Instagram:
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Planoly:

Das Planungstool für deinen Instagram Account. Post & Text sowie Instastory können geplant, gespeichert und wieder runtergeladen werden. Mobil & Destop Version.

͏Cutstory:

Schneidet Videos auf die Länge des jeweiligen Social Media Kanals.

Symbol:

Bietet dir eine Auswahl an Symbolen

͏Canva & Over:

Schnell & einfach eigene Designs & CI erstellen. Statte deine Social Mediakanäle mit einem einheitlichen Online Footprint aus.
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April:

Eine lustige Design App für Collagen.

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Inshot & IMovie:

Mixe einfach Video & Musik & Effekte zusammen.

͏Asana:

Super Projekt und Organisationstool um alles im Blick zu behalten & Verbunden mit meinem ICal.

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Profil Feed

Postest du spontan deine Bilder bei Instagram? Oder berücksichtigst du beim Posten eines Bildes wie dieses im Kontext mit den anderen in deinem Profil-Feed wirkt?
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Wer es noch nicht an meinem Account gemerkt hat: Ich liebe Ästhetik & Stimmigkeit von Design. Für den Feed meines Profils wähle ich meine Bilder danach aus, wie sie farblich und inhaltlich zusammenpassen (mindful design). Ich plane meine Post optisch im Vorhinein und es macht mir Spaß einen sowohl schönen, als auch inhaltlich spannenden Feed aufzubauen.
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Ich habe eine feste Struktur und poste abwechselnd ein Bild und ein Design. Das macht meinen Feed übersichtlich und lässt die einzelnen Post besser wirken. Ganz wichtig einer Struktur ist: DURCHHALTEN! 

ABER: Trotz Struktur und Strategie sollte immer genug Freiraum für die Realität, Spontanität und Magie des Augenblicks geben. Das macht einen Feed Lebendig.
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Tools: Ich liebe Planungstools wie ‚Planoly’ um meinen Feed vorab optisch zusammenzustellen. Zusätzlich lassen sich in Planoly alle Posts & Instastorys vorher planen, speichern und auch wieder downloaden.

BIO Nutzen

Na wie sieht deine Insta-Bio aus? Sie ist der erste Eindruck, den ein Follower von deinem Account bekommt, wofür er steht und worum es bei dir geht.
Also nicht ganz unwichtig. Hier also ein paar Tipps für deine Insta Bio:
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Bild: Für Business Account eignet sich ein Bild mit hohem Wiedererkennungswert aus anderen Medien. – Das Bild ist nicht anklickbar.
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Name: Den Namen deines Accounts kannst du mit 30 Zeichen frei wählen. Ich nutze einen Mix aus meinem Namen und meinem Account Namen für einen guten Wiedererkennungswert.
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Branche: Bei Business Account wird unter dem Namen auch die Branche der FB Seite angezeigt. Kannst du bei FB einstellen/ändern.
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Steckbrief: In 150 Zeichen kannst du deinen Account mit aussagekräftigen Worten/Begriffen vorstellen. Wofür steht der Account und was erwartet die Follower hier? Um den Text noch mit Symbolen zu verstärken, bietet die App ‚Symbol‘ eine Vielzahl von Ideen.
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Link: Der Account lässt Platz für die Einbindung eines Links. Hier hilft das Tool ‚Linktree‘ Abhilfe, um mehrere Links einzubinden.
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Ort: Bei einem Business Account gibt es die Möglichkeit einen Unternehmensstandort hinzuzufügen.

Call to action: Kontaktmöglichkeit oder Wegbeschreibung (Maps) hinzufügen.
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—> Meine Bio entwickelt und verändert sich von Zeit zu Zeit mit meinem Account. Mache dir kein Stress wegen einzelnen Wörtern oder Begriffen. Instagram soll Spaß machen.

Portfolio nutzen

Ich bin seit einem halben Jahr bei Instagram angemeldet und es gibt gefühlt wöchentlich neue Updates und Features.
Kurz nachdem im letzten Jahr die Instastory als Feature mit seinen vielen Opportunitäten kam, folgte die Funktion diese auch zu Archivieren und in Portfolios zu speichern. Yeah!
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Das Instagram Profil wird langsam zu einer Art Landingpage einer Website. Neben der Bio bietet das Portfolio die Möglichkeit zu bestimmten Themen, Instatsorys zu speichern (immer wieder neu hinzuzufügen).
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Besonders für Instagramer, die als Business Account unterwegs sind, ist bietet das Feature Portfolio verschiedene Ideen zur Nutzung. Z.b
– Infos über deine Person
– Vorstellung deiner Angebote
– Einblick in deine Arbeit
– Themenbereiche/ Schwerpunkte
– Persönliche Einblick
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Ich nutze das Portfolio gerne um auf meinem Profil einen lebendigen und vielseitigen Eindruck zu geben. Ebenfalls kann ich meine Inhalte zu ausgewählten Themen sammeln und z.b auch kleine Workbooks erstellen.
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*Ich bin kein online Marketing Profi, sondern teile meine Erfahrungen bezüglich Instagram mit dem Blick auf SPASS HABEN!

Ich war doch eben noch 18

Ich war doch eben noch 18

Wie schnell doch so ein Jahr vergehen kann.

Es hat (fast) immer 365 Tage und vergeht doch unterschiedlich schnell.

Als Kind konnte ich es nicht erwarten erwachsen zu werden. Wenn mich jemand nach meinem Alter fragte, sagte ich immer stolz nicht nur das Jahr, sondern auch die Monate dazu.

In der Jugend wollte ich unbedingt Volljähig werden, um Auto zu fahren und selbst Entscheidungen treffen.
Mit Anfang 20 öffnete sich das Tor zur großen weiten Welt und die Zeit begann schneller zu vergehen. Studium und Job teilten die Zeit in Semester, Feierabend, Klausurenphase, Arbeitszeit und Co. ein.

Seit fast einem Jahr erlebe ich die Zeit losgelöster von äußeren Formen. Ich nenne diese Erfahrung ‚Eigenzeit‘. Meine Zeit selbst zu gestalten, sinnvoll und nach eigenen Vorstellungen. Das hört sich vielleicht beneidenswert an, doch es bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und das eigene Leben.

Heute jährt sich ein Tag, an dem ich den Samen für etwas Neues gesäht habe, ohne zu ahnen, was auf mich zukommen wird.

Die Zeit vergeht gefühlt schneller, desto älter ich werde, daher habe ich beschlossen meiner Zeit mehr Qualität zu geben. Getreu dem Satz von @thereallukemockridgeDen Einzigen, den du beeindrucken musst, ist die Kindversion von dir selber.“
Wenn du in der Kindheit in die Zukunft schauen könntest und dich heute siehst, freust du dich erwachsen zu werden?“ Eine tolle Frage.

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar für die letzten 29 Jahre voller Liebe und Geborgenheit. Erst wo ich älter werde, verstehe ich rückblickend meine Eltern in vielen Punkten. Heute bin ich enger mit Ihnen verbunden, obwohl ich weiter entfernt wohne. Liebe kennt eben keine Grenzen.

Genauso ist es auch bei Geschwisterliebe. Man streitet und liebt sich trotzdem. Ich bin stolz mein Leben lang einen starken und tollen Mann, meinen Bruder, an meiner Seite zu haben. Danke, dass es dich gibt. Auch wenn du gerade weit weg bist, bist du immer in meinem Herzen.

Was ich fürs neue Lebensjahr mitnehme: den Menschen, die ich liebe und schätze, dieses öfter zu sagen und zu zeigen. 💕