Mach dich Tanz klar.

Mach dich Tanz klar.

„Es ist weniger schwierig, Probleme zu lösen, als mit ihnen zu leben.“

-Teilhard de Chardin

Wenn ich mich mit anderen Endzwanzigern unterhalte, muss ich bei dem Thema ‚Erwartungen’ immer schmunzeln, denn gerade meine Generation (Y) hat wirklich unmöglich hohe Standards und Erwartungen. Eine Vorstellung und Fantasie von dem eigenen Leben ist gut, solange du sie locker und leicht nimmst und nicht einem perfekten Fantasiebild nachjagst. Eins habe ich die letzten Monate gelernt: Mach dich locker und gebe dein Bestes, das ist mehr als genug.

Lasse dich von der Fantasie immer wieder neu beflügeln und verzaubern. Doch begebe dich auch wieder auf den Boden der Realität zurück und betrachte von hier, wieviel Realität steckt in der Fantasie? Denn wir stecken die Erwartungen immer höher. An Andere, das Zusammensein und an uns selbst.

Keine Lust mehr zu Suchen, denn eigentlich wollen wir nur ankommen, aber sofort. Ohne den anstrengenden Weg dazwischen. Veränderungen sind irgendwie schon ok, denn Stillstand ist langweilig. Aber die ganze Arbeit die hinter einem Veränderungsprozess steht ist weniger attraktiv. Lieber direkt einmal alles neu ohne viel Arbeit. Ist was kaputt, wird’s neu gekauft.

Alles soll ‚easy‘ und voll im ‚flow‘ laufen. Hürden sind nur ein Zeichen dafür, den Weg besser nicht zu wählen und stattdessen auf den nächsten Flow zu warten. Der natürlich von selbst bei einem auf der Couch vorbeikommen soll, während wir passiv darauf warten.
Aufwachen: Bye bye Traum und hallo Realität.

Dieser selbst geschaffene Stress muss nicht sein, es ist ganz alleine deine Entscheidung. Zu verstehen, dass du die Verantwortung für dein Leben trägst und was du daraus macht, ist einer der Grundbausteine um ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zu führen.
Also hoch von der Couch und rein ins Leben. Es ist deins, es ist kostbar und alleine deine Entscheidung wie du die Segel setzt.

Es braucht Pippi und Annika

Es braucht Pippi und Annika

„Es braucht Pippi und Annika“ – das lehrte uns schon Astrid Lindgren.

Die Freiheit und „tun und lassen wonach der Sinn steht“ wird oft mit der Maxime an Glück gleichgesetzt. In der Geschichte von Astrid Lindgren „Pippi Langstrumpf“ vertritt Pippi das Gefühl von völliger Selbstbestimmtheit und Freiheit. Als Gegenpol gibt es die Protagonistin „Annika“, welche für Struktur und Form steht. Als beide aufeinander treffen, zeigt sich, dass beide in Extremen leben und die Balance in der Mitte liegt.

So schickt sich Pippi selbst früh ins Bett, anstatt bis in die Puppen wach zu bleiben und Annika entwickelt mehr den Mut die Struktur zu verlassen und an sich selbst zu glauben. Ein bisschen was von Beidem – der Mix machts.

Als ich vor einem Jahr nach Fuerte ausgewandert bin, erlebte mein Leben eine Veränderung vom einen Extrem ins Andere. Ich lebte früher mehr wie „Annika“, sehr strukturiert, organisiert, abgesichert und kopflastig.

Mein Umfeld gab mir eine Form, die mich hielt und in der ich mich geschützt fühlte. Die „Pippi“ in mir wurde geweckt, als ich mich auf das Abenteuer Auswanderung und Verlassen meiner Form einließ.

Ich spürte, dass meine „Pippi“ Raum brauchte um sich zu entfalten. Die ersten Monate habe ich es unglaublich genossen keine äußere Form (Wecker, Termine, Verbindlichkeiten etc.) zu haben. Ich schlafe seit einem Jahr (fast) jeden Tag aus und kann mir meine Zeit selbst einteilen und entscheiden, was ich machen möchte.

Das ist Luxus. Freie Zeit. Schattenseite: Es bedeutet Verantwortung.

Verantwortung dafür, diese Zeit klug zu nutzen. Das war ein Prozess, den ich erst verstehen musste. Das Struktur und Form von Außen nichts Negatives ist, denn ich sehne mich sogar manchmal nach einem 9to5 Job zurück. Doch diese Auszeit gibt mir die Möglichkeit mein eigenes Formbewusstsein und z.B. Grad an Struktur in meinem Leben selbst zu definieren. Ich schaffe mir meine eigene Struktur am Tag, in der Woche und im Leben. Was möchte ich WIRKLICH? Es gibt mir die Zeit Dinge zu überdenken und auszusortieren, was gehört wirklich zu mir.

Freie Zeit klug zu gestalten bedeutet auch zu wissen/rauszufinden, was einem Spaß macht.

Die Kreativität und Freiheit lässt sich für mich besser genießen und ausleben, wenn es auch die Struktur und Ordnung gibt, die ihr einen Rahmen gibt.

Mein Learning: Es braucht Pippi und Annika.

Instagram Tipps

Instagram Tipps

Insta @Villakunterbuntdeluxe

APP POWER

Ich liebe Apps. Sie sind für mich wie für andere Spielkonsolen. Ich teile mit dir meine Lieblings-Power-Apps für Instagram:
͏

Planoly:

Das Planungstool für deinen Instagram Account. Post & Text sowie Instastory können geplant, gespeichert und wieder runtergeladen werden. Mobil & Destop Version.

͏Cutstory:

Schneidet Videos auf die Länge des jeweiligen Social Media Kanals.

Symbol:

Bietet dir eine Auswahl an Symbolen

͏Canva & Over:

Schnell & einfach eigene Designs & CI erstellen. Statte deine Social Mediakanäle mit einem einheitlichen Online Footprint aus.
͏

April:

Eine lustige Design App für Collagen.

͏
Inshot & IMovie:

Mixe einfach Video & Musik & Effekte zusammen.

͏Asana:

Super Projekt und Organisationstool um alles im Blick zu behalten & Verbunden mit meinem ICal.

͏

Profil Feed

Postest du spontan deine Bilder bei Instagram? Oder berücksichtigst du beim Posten eines Bildes wie dieses im Kontext mit den anderen in deinem Profil-Feed wirkt?
͏
Wer es noch nicht an meinem Account gemerkt hat: Ich liebe Ästhetik & Stimmigkeit von Design. Für den Feed meines Profils wähle ich meine Bilder danach aus, wie sie farblich und inhaltlich zusammenpassen (mindful design). Ich plane meine Post optisch im Vorhinein und es macht mir Spaß einen sowohl schönen, als auch inhaltlich spannenden Feed aufzubauen.
͏
Ich habe eine feste Struktur und poste abwechselnd ein Bild und ein Design. Das macht meinen Feed übersichtlich und lässt die einzelnen Post besser wirken. Ganz wichtig einer Struktur ist: DURCHHALTEN! 

ABER: Trotz Struktur und Strategie sollte immer genug Freiraum für die Realität, Spontanität und Magie des Augenblicks geben. Das macht einen Feed Lebendig.
͏
Tools: Ich liebe Planungstools wie ‚Planoly’ um meinen Feed vorab optisch zusammenzustellen. Zusätzlich lassen sich in Planoly alle Posts & Instastorys vorher planen, speichern und auch wieder downloaden.

BIO Nutzen

Na wie sieht deine Insta-Bio aus? Sie ist der erste Eindruck, den ein Follower von deinem Account bekommt, wofür er steht und worum es bei dir geht.
Also nicht ganz unwichtig. Hier also ein paar Tipps für deine Insta Bio:
͏
Bild: Für Business Account eignet sich ein Bild mit hohem Wiedererkennungswert aus anderen Medien. – Das Bild ist nicht anklickbar.
͏
Name: Den Namen deines Accounts kannst du mit 30 Zeichen frei wählen. Ich nutze einen Mix aus meinem Namen und meinem Account Namen für einen guten Wiedererkennungswert.
͏
Branche: Bei Business Account wird unter dem Namen auch die Branche der FB Seite angezeigt. Kannst du bei FB einstellen/ändern.
͏
Steckbrief: In 150 Zeichen kannst du deinen Account mit aussagekräftigen Worten/Begriffen vorstellen. Wofür steht der Account und was erwartet die Follower hier? Um den Text noch mit Symbolen zu verstärken, bietet die App ‚Symbol‘ eine Vielzahl von Ideen.
͏
Link: Der Account lässt Platz für die Einbindung eines Links. Hier hilft das Tool ‚Linktree‘ Abhilfe, um mehrere Links einzubinden.
͏
Ort: Bei einem Business Account gibt es die Möglichkeit einen Unternehmensstandort hinzuzufügen.

Call to action: Kontaktmöglichkeit oder Wegbeschreibung (Maps) hinzufügen.
͏
—> Meine Bio entwickelt und verändert sich von Zeit zu Zeit mit meinem Account. Mache dir kein Stress wegen einzelnen Wörtern oder Begriffen. Instagram soll Spaß machen.

Portfolio nutzen

Ich bin seit einem halben Jahr bei Instagram angemeldet und es gibt gefühlt wöchentlich neue Updates und Features.
Kurz nachdem im letzten Jahr die Instastory als Feature mit seinen vielen Opportunitäten kam, folgte die Funktion diese auch zu Archivieren und in Portfolios zu speichern. Yeah!
͏
Das Instagram Profil wird langsam zu einer Art Landingpage einer Website. Neben der Bio bietet das Portfolio die Möglichkeit zu bestimmten Themen, Instatsorys zu speichern (immer wieder neu hinzuzufügen).
͏
Besonders für Instagramer, die als Business Account unterwegs sind, ist bietet das Feature Portfolio verschiedene Ideen zur Nutzung. Z.b
– Infos über deine Person
– Vorstellung deiner Angebote
– Einblick in deine Arbeit
– Themenbereiche/ Schwerpunkte
– Persönliche Einblick
͏
Ich nutze das Portfolio gerne um auf meinem Profil einen lebendigen und vielseitigen Eindruck zu geben. Ebenfalls kann ich meine Inhalte zu ausgewählten Themen sammeln und z.b auch kleine Workbooks erstellen.
͏

*Ich bin kein online Marketing Profi, sondern teile meine Erfahrungen bezüglich Instagram mit dem Blick auf SPASS HABEN!

SOS Selfcare Liste

SOS Selfcare Liste

Kennst du diese Tage, an denen dich mit dir selbst nicht wohl fühlst.
Du dich nach Wärme, Nähe und Liebe sehnst. Rastlos in deiner Wohnung herumläufst und dein Monkey Mind verrückt spielt?
Dir das Leben aller Anderen als ‚aufregender‘ und ‚bedeutungsvoller‘ als das Eigene erscheint?
Eigentlich war gestern noch alles ok doch heute ist die ‚Graue-Brille‘ einfach wie festgeklebt?

Erstmal möchte ich dich beruhigen: Mit diesem Gefühl bist du nicht alleine. Alle Menschen, einschließlich mir, die ich bisher getroffen haben kennen diese Tage/Stunden/Momente, in denen ‚gar nichts in Ordnung‘ zu sein scheint. Egal ob Business Man, Fashion Influencer, Podcast Sunshine, Surfer Dude oder Yoga Girl – Ups and Downs gehören zum Leben dazu. Es geht darum, WIE wir mit diesen ‚Krisen‘ in der Situation umgehen. Wie wir diese für uns selbst bewältigen.

Der erste Schritt ist zu verstehen, dass Du nicht das Gefühl BIST, sondern du das Gefühl HAST. Es ist temporär. Es ist aufgetaucht, darf gesehen und umsorgt werden, damit es dann weiterzieht.

Tue deiner Seele, deinem Körper und dir etwas Gutes. Und zwar genau das, was du gerade brauchst. Wenn du in dem Chaos und der emotionalen Achterbahn nicht weißt, dann setze dich hin und schließe die Augen. Dein Inneres weiß, was es braucht und du musst ihm die Ruhe geben, damit du es hören kannst.

 

Mein SOS- Selfcare:

Tun was mir gut tut. Das ist nicht immer das Gleiche.

1. Essen & Trinken:

Der Kopf und Körper braucht Energie und besonders in Ausnahmefällen ist Trinken (Wasser) wichtig um wieder klarer zu denken. Koche dir einen frischen leckeren Tee, der kann wahre Wunder bewirken. Genauso braucht auch der Körper Power, also schenke ihm gute Nährstoffe um sich zu stärken.

2. Bewegung:

In Stress oder Schock Situationen geraten wir oft in eine Art Starre. Der Kopf und Körper blockiert und es gilt wieder in Flow, in die Bewegung zu kommen, um den Prozess der Verarbeitung in Gang zu bringen. Ich mache gerne einen Yogaflow von Mady Morrison oder schnappe mir Hund & Skateboard und gehe raus in die Bewegung.

3. Ruhe:

Ich bin nicht ich, wenn ich müde bin. Doch ich merke die Müdigkeit meines Gehirn und Körpers meist erst zu spät. Eine Siesta oder kurze Meditation lässt die angespannten Nerven im Kopf wieder regenerieren. Ich nutze gerne die geführte Meditation (Bsp. Energiereise von Lauterbach Argon Verlag und meine eigene Yoga&Meditation Vibes Playliste.)

4. Musik an!

Musik macht das Leben so viel bunter und kann die Stimmung in Sekunden verändern – in beide Richtungen. Ich habe eine Good Vibes Musik Playliste, mit Vibes, die mir helfen der Situation das ‚Drama‘ zu nehmen und regt zum shaken & mitsingen an.

5. ME Time:

Ich besinne mich auf mich selbst und gehe bewusst nicht ins Außen. Früher habe ich sofort meine Freundinnen angeschrieben und erzählt was gerade passiert ist. Heute gehe ich erst ins Innen. Ich tue etwas für mein inneres Kind mein, Lieblingsgericht kochen, sinnfrei im Supermarkt einkaufen, Latzhose anziehen oder Hörspiel hören.
Oder ich gehe in das kreative Tun, frei & experimentierfreudig dem Inneren durch Farben und Formen eine Ausdrucksform zu geben.

Ich habe gelernt mit meinen up&down besser umzugehen, als ich erkannt habe, dass weniger Drama existiert, als ich hinein projektiere.
Manchmal reicht es durchzuatmen, und sich wieder auf sich selbst zu besinnen.

Ps. Hilft (fast) immer: frischen Tee kochen, Kuscheldecke, Lieblingsklamotte

Yoga ist für mich Ankommen.

Yoga ist für mich Ankommen.

Yoga ist, was es (für DICH) ist.

Die einen sagen Yoga Sport für Körper und Seele, andere sehen es als Gymnastik 2.0 oder meditativen Zustand. Ich sage: „Ganz egal! Hauptsache machen!“

Egal ob gemeinsam oder alleine: Mir tut es gut Yoga zu machen, meinem Körper und meiner Seele – mit tierischer 🐶 Begleitung eine Besondere Herausforderung für die Konzentration.

1. Gemeinsam: In einer kleinen Gruppe mit anderen Yogis, dabei entsteht eine ganz besondere Gruppen-Energie. Auf Fuerte gibt es nicht viele Studios, aber ich kann euch Kasa Yoga auf Fuerte empfehlen, wenn ihr mal auf der Insel seid.

2. Alleine: Zu Hause nutze ich am liebsten die Yoga YouTube Videos von Mady Morrison. Hier ist Selbstdisziplin angesagt, doch ist die Routine erstmal drin, bietet Yoga daheim es flexibel zu praktizieren. Morgens starte ich gerne mit dem Sonnengruß und nutze auch PowerYoga Einheiten um fit zu werden.

For me: Yoga is soul medicine.

Seit einem Jahr mache ich regelmäßig Yoga und muss sagen, es ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Yoga bringt Körper und Geist wieder in Balance und nach einer Yoga Session fühle ich mich gereinigt, gestärkt und besonders geerdet.

Jeder der Yoga praktiziert kennt bestimmt diesen ‚Yoga Glow‘ danach einer Session. Ich liebe dieses Gefühl.

Nach der Yoga Session meditiere ich gerne. Dabei bin ich auf den Begriff TANK-STILLE gestoßen.

Dieser begegnete mir das erste Mal bei Jenny von Herzzeit. Es war der Name der offenen Meditationsstunde. Dies ist schon ein Jahr her und der Begriff begleitet mich immer noch. Ich nehme ihn als Wort für meine eigenen Meditation-Zeiten.

Ich „tanke“ in dieser Zeit die „Stille“. Die Stille hat so eine wundervolle Qualität. Sie wirkt heilsam für die Nerven und lässt mich bei mir und im „Hier“ und „Jetzt“ ankommen. Ich sehe sie wie ein Kraftstoff, mit dem meine Seele „fährt“. Diese muss regelmäßig wie ein Auto aufgetankt werden.

Meditations-Tipp –> Energiereise von Lauterbach auf Spotify

Alleine reisen und bei sich selbst ankommen.

Alleine reisen und bei sich selbst ankommen.

Wer bist du, wenn du niemand sein musst?
Es fehlt uns an Erfahrung mit uns selbst. Wir können uns so manche Wiederholungen im Leben verhindern, wenn wir lernen uns selbst besser kennen und verstehen lernen.

Bist du schonmal alleine gereist?

Ja? Dann hast du bereits gespürt, wie viel dir das alleine Reisen gibt
Nein? Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne….

Wenn man sich selbst erst einmal auf eine Reise begibt, wird der Blick offen für liebevolle Wegbegleiter, unterstützende Mitreisende und weise Berater.

Benefits:

– Lerne selbst deine BFF zu werden, denn du verbringst mit dir selbst 24h
– Spüre deinen eigenen Biorhythmus ohne äußere Einflüsse. Beobachte ohne Uhr dein Hungergefühl, erspüre wann du Ruhezeiten brauchst und nehme deinen eigenen Bedürfnisse wieder klar wahr.
– Erlebe das Gefühl nichts tun zu müssen und nur sein zu dürfen – sich treiben lassen
– Entfalte deine Kreativität und erlebe was aus dir kommt, ohne einen Impuls von Außen
– Stärke die Fähigkeit, für dich selbst zu agieren und für deine Bedürfnisse einzustehen

Wie wäre es 2018 mit einem Urlaub allein?

Als ich mich auf ins Abenteuer AUSWANDERUNG gemacht habe, war ich das erste mal richtig viel allein. ͏ Meine Freunde und Familie waren in Deutschland und schließlich war ich das Abenteuer auch alleine angetreten. Ich wollte mir bewusst Zeit nehmen mein Leben zu reflektieren, überdenken und neu auszurichten. Während dieser Zeit traf ich trotzdem immer wieder auf Wegbegleiter, die mich inspirieren, neue Denk-und Verhaltensweisen zeigen und mir den Glauben an meinen Weg immer wieder zurückgeben. Ich bin diesen Menschen unglaublich dankbar, denn sie lehrten mich, dass ‚Allein sein‘ und ‚einsam‘ zwei unterschiedliche Sachen sind. ͏ Früher war ich gerne ständig mit Anderen zusammen und ‚allein sein‘ war gleichbedeutend mit ‚einsam‘. Ich habe in den letzten Monaten gelernt, wie schön es ist allein zu sein, ohne sich dabei einsam zu fühlen. Ich bin gerne mit mir alleine. Ich brauche das. Ein Bedürfnis, welches ich früher nie gehört habe. Zu schnell bin ich ins ‚Außen‘ gegangen, ohne vorher in Ruhe meine Gedanken allein zu reflektieren. Yoga & Meditation gaben mir den Anstoß mehr Zeit im Hier, Jetzt und in Mir zu verbringen. ͏ In meiner ‚Pippi-Time‘ mache ich, worauf ich Lust habe. Das ist nicht immer nur Fun, sondern auch ehrliche Selbstbegegnung. Doch nur wenn man selbst seine beste Freundin wird und sich selbst mag, ist man (theoretisch) nie einsam.

Mein Tipp für alle, die mit dem Gedanken spielen mal alleine zu verreisen, oder schon unterwegs sind: DIE KUNST ALLEINE REISEN UND BEI SICH SELBST ANKOMMEN von Katrin Zita. Meine Mutter schenkte mir fast einem Jahr dieses Buch mit der Widmung ‚ Liebste Kathy, viel Freude und Erfolg bei dem Wunsch dich neu zu entdecken. Ich liebe dich zu jeder Zeit und in jeder Form. In liebe deine Mama‘. Das Buch hat mich inspiriert und motiviert an mich selbst zu glauben. Danke an Katrin Zita für das Teilen deiner Geschichte. ‚Einfach mal spontan die Koffer packen und mit niemandem Reiseziel und Programm abstimmen – wünschen wir uns das nicht alle hin und wieder? Reisejournalistin Katrin Zita macht gerne alleine Urlaub und bricht mit dem Klischee, dass Soloreisende einsam eins. Sie zeigt, wie sehr Sie die unterschiedlichen Orte dieser Welt mit Leichtigkeit und Lebensfreude kennenlernen und noch dazu Souvenirs wie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit von der Reise mitbringen.‘ Goldmann Verlag

Finde zu dir, deinem Körper, deine Seele und lerne das Gefühl von innerer Sicherheit. An alle Abenteurerinnen, das Buch spricht einem aus der Seele und ich kann es euch nur ans Herz legen. „In der Stille und im Alleinsein wird unser Geist klar.“ – Kathrin Zita

Ich bin so gerne mit mir alleine. Tun was ich will, mich nach niemandem richten und wenn ich so vor mich hindaddeld, komme ich meist auf besten Ideen. In meinem eigenen Rhythmus tun, wonach mir ist, meiner Intuition und Bauchgefühl folgen und meinen eigenen Flow spüren.

Ich liebe das Gefühl. Doch das war nicht immer so. Früher bedeutete ‚Allein‘ für mich auch ‚Einsam‘. Ich war lieber unter Menschen, als mit mir alleine. Ich habe früher nicht gespürt wie sehr ständige Gesellschaft anstrengt und habe mich permanenten Reizen ausgesetzt.

Ich schnallte, dass ich mit mir selbst mehr ‚Quality Time’ hatte als mit Freunden, die nicht zu mir passten. Heute habe ich weniger Menschen um mich herum, kann den einzelnen Personen mehr gerecht werden und verbringe mehr Zeit mit mir allein. Dinge und Erlebnisse können sich in der Ruhe mit mir selbst, setzen und werden verarbeitet.