Die erste Liebe

Die erste Liebe

DIE ERSTE LIEBE habe ich schon vor meiner Geburt von zwei wundervollen Menschen erfahren, die mich bedingungslos lieben: Meinen Eltern.

Sie haben mich immer beschützt und für mich gesorgt, auch heute wo ich erwachsen bin, fühle ich mich im Schoß meiner Eltern am geborgensten. Mein Vater sorgt sich mehr um meine Sicherheit beim Reisen und meine Mama dass ich genug Esse und Trinke. Genau das ist wundervoll. Zwei Menschen, die mich mein ganzes Leben kennen, alle Höhen, Tiefen und verrückten Ideen mitgemacht haben.

Irgendwann werde ich für sie sorgen, wie sie für mich als Kind. Die besondere Qualität von Liebe zwischen Eltern und Kind, berührt mich immer wieder. Meine Mama hört schon beim „Hallo“ am Telefon wie es mir wirklich geht und freut sich immer meine Stimme zu hören.
Das ist wahre LIEBE, gegenseitig, grenzen- und bedingungslos.

Ich liebe Euch, Kathy

Papa

Papa

Der erste Mann in meinem Leben: Mein Vater.

Als Kind freute ich mich meinem Vater bei seiner Arbeit zu helfen und Papiere zu sortieren, Rechnungen zu falten und in seiner Praxis am Empfang auszuhelfen. Ich bewunderte meinen Vater immer dafür, dass er in seiner Leidenschaft voll aufgeht, mit leuchtenden Augen Seminare vorbereitet und sich trotz langen Arbeitstagen, jeden Tag wieder motivieren konnte mit Patienten zu arbeiten.

Die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist einzigartig. Ich erkenne heute viel von dem Wesen meines Vaters in mir selbst wieder. Durch mein eigenes Erwachsen werden, ist mir bewusst geworden, dass ich ein Mix aus meiner Mutter & Vater bin. Beide haben mir eine Veranlagungen und sowie durch die Erziehung und Vorleben eine Ausprägung mitgegeben.

Das Bild entstand Anfang des Jahres als meine Eltern mich das erste Mal auf Fuerte besucht und ich habe Ihnen von den Gründen, Sonnen &Schatten-Seiten der Auswanderung erzählt habe.
Wir hatten eine wundervolle Zeit mit guten Gesprächen, Tränen, Loslassen, Frust, gegenseitigem Verständnis und ganz viel Herz-zu-Herz Begegnungen. Es ist ein schönes Gefühl, seine Eltern mit an Board zu haben, auch wenn ich schon erwachsen bin.

Papa, danke für ALLES <3

Ich war doch eben noch 18

Ich war doch eben noch 18

Wie schnell doch so ein Jahr vergehen kann.

Es hat (fast) immer 365 Tage und vergeht doch unterschiedlich schnell.

Als Kind konnte ich es nicht erwarten erwachsen zu werden. Wenn mich jemand nach meinem Alter fragte, sagte ich immer stolz nicht nur das Jahr, sondern auch die Monate dazu.

In der Jugend wollte ich unbedingt Volljähig werden, um Auto zu fahren und selbst Entscheidungen treffen.
Mit Anfang 20 öffnete sich das Tor zur großen weiten Welt und die Zeit begann schneller zu vergehen. Studium und Job teilten die Zeit in Semester, Feierabend, Klausurenphase, Arbeitszeit und Co. ein.

Seit fast einem Jahr erlebe ich die Zeit losgelöster von äußeren Formen. Ich nenne diese Erfahrung ‚Eigenzeit‘. Meine Zeit selbst zu gestalten, sinnvoll und nach eigenen Vorstellungen. Das hört sich vielleicht beneidenswert an, doch es bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und das eigene Leben.

Heute jährt sich ein Tag, an dem ich den Samen für etwas Neues gesäht habe, ohne zu ahnen, was auf mich zukommen wird.

Die Zeit vergeht gefühlt schneller, desto älter ich werde, daher habe ich beschlossen meiner Zeit mehr Qualität zu geben. Getreu dem Satz von @thereallukemockridgeDen Einzigen, den du beeindrucken musst, ist die Kindversion von dir selber.“
Wenn du in der Kindheit in die Zukunft schauen könntest und dich heute siehst, freust du dich erwachsen zu werden?“ Eine tolle Frage.

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar für die letzten 29 Jahre voller Liebe und Geborgenheit. Erst wo ich älter werde, verstehe ich rückblickend meine Eltern in vielen Punkten. Heute bin ich enger mit Ihnen verbunden, obwohl ich weiter entfernt wohne. Liebe kennt eben keine Grenzen.

Genauso ist es auch bei Geschwisterliebe. Man streitet und liebt sich trotzdem. Ich bin stolz mein Leben lang einen starken und tollen Mann, meinen Bruder, an meiner Seite zu haben. Danke, dass es dich gibt. Auch wenn du gerade weit weg bist, bist du immer in meinem Herzen.

Was ich fürs neue Lebensjahr mitnehme: den Menschen, die ich liebe und schätze, dieses öfter zu sagen und zu zeigen. 💕

Eltern

Eltern

ELTERN.
Mama und Papa.

Als Baby hilflos ohne sie, als Jugendliche ständig genervt von Ihnen und heute – (fast) erwachsen vermisse ich es Kind zu sein.

Ich wohne heute viele tausend Kilometer von meiner Familie entfernt. Manchmal sehne mich nach danach von meiner Mama bemuttert und von meinem Papa beschützt zu werden. Das Gefühl ‚Kind‘ zu sein ist so wundervoll, doch das musste ich erst verstehen. Viele up and downs später, stehe ich meinen Eltern und mir selbst näher als zuvor. Das War ein Prozess, der zum Erwachsen werden und abnabeln dazu gehört.

Bei meinen Eltern darf ich Kind sein, loslassen und mich fallen lassen. Auch erwachsene Kinder bleiben für die Eltern immer kleine Babys. Vielleicht kennst du das Gefühl?

Ich habe meine Eltern in ihrem Urlaub auf Madeira für einen Kurztrip besucht. Eine bunte und vor allem sehr grüne Insel – im Gegensatz zu Fuerte.

Danke für die wundervolle Zeit, ich liebe euch Mama & Papa.

Mein Lieblingstext „Nah dran“ über Mutter-Tochterliebe.
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Nah dran
„Meine Tochter ist von Anfang an
Besonders nahe an mir dran.
Sie hat viel mit mir gemein,
und kann dabei ganz anders sein.
Manchmal spiegelt sie ein Stück,
von meinem Leben mir zurück.
Tochterliebe ist sehr herzlich,
Tochterstreit besonders schmerzlich.
Ich kann sehr viel mit ihr bereden,
gern bummel ich mit ihr durch Läden.
Ich wünsche ihr, dass sie sich gefällt,
und wirklich alles Glück der Welt.
Vielleicht muss sie mich überwinden,
um wirklich zu sich selbst zu finden.
Und wenn mir graue Haare wachsen,
ist meine Tochter fast erwachsen.“
– Verfasser unbekannt
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Der Text rührt mich immer wieder zu Tränen.
Ich liebe dich Mama.

Hello new home

Hello new home

Der Körper reist schneller als die Seele.

Daher gibt es immer eine äußere und eine innere Geschichte.
Vor fast 8 Monaten habe ich Hamburg bye bye 1.0 gesagt und bin nach Fuerteventura geflogen. Back to the roots im Caravan und dem Folgen einer inneren Stimme ins Ungewisse. Viele schöne, schwere, lehrreiche, beflügelnde, verzweifelte Momente liegen hinter mir.

Vor ein paar Tagen war es dann soweit: Das Bye Bye 2.0 – Bei meinem Heimat Hamburg Besuch hieß es Wohnung, Auto und Unmengen an Sachen bye bye zu sagen. Mir ist wieder klar geworden, wie viel unnütze Dinge ich besessen habe und es fühlt sich befreiend an minimalistisch aufgestellt zu sein. Loslassen ist ein Prozess und heute kann ich mich von Dingen (Luxus Unsinn) trennen, die mir noch vor 8 Monaten unglaublich wichtig waren. Thats a process.
Der nächste Schritt ist bis Ende des Jahres mein neues Steinhaus in ein zu Hause umzubauen.

Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, seine individuelle Komfortzone, Gefühle mit Ups and Downs. Das macht uns zu Menschen mit einer Seele und Herz. Ich treffe immer wieder auf Menschen, die an sich selbst arbeiten um ein glücklicheres Leben zu führen – jeder in seinem individuellen Tempo und Weg. Es zählt das Erkennen und Einstehen für seine eigenen Bedürfnisse und in der Selbstreflexion zu verstehen, dass du selbst dich und dein Leben verändern KANNST. Das bedeutet manchmal auch etwas loszulassen, ohne etwas Neues in greifbarer Nähe zu haben.

Das Bild zeigt meinen Lieblingsplatz, den Strand von La Pared, wo ich jetzt lebe. Wenn ich in dunklen Momenten nicht weiß wo oben und unten ist, gehe ich zum Strand und schaue mir den Ort an, an den ich mir vor 8 Monaten verliebt habe und beschloss ‚DAS will ich jeden Tag sehen‘. Das gibt mir Kraft, der Freiheit den Beigeschmack von Unsicherheit und Ängsten zu nehmen. Dieser Ort hat so viele Tränen und Lächeln erlebt, für mich ein ganz besonderer Ort.

Bye Bye Caravan

Bye Bye Caravan

Vor gut einem halben Jahr, habe ich mein Leben auf den Kopf gestellt und unter anderem ist dabei ein neues zu Hause herausgefallen.

Von der Personal -& Organisationsentwicklung im Investment Banking in Hamburg ging es back to the roots in meine erste Villa Kunterbunt, den Caravan. Hier durfte ich erkennen was wirklich wichtig ist im Leben und was Luxus bedeutet.
Behütet in Hamburg groß geworden, war ich im Robinsonclub anstatt auf dem Campingplatz zu finden. Somit waren meine Caravan und Naturpur-Erlebnisse lediglich auf das Spielen im Wald im Kindesalter beschränkt. Das änderte sich rasch, denn ich hatte nun einen Caravan, musste handwerklich und auch persönlich schnell einiges dazu lernen. Sägen, Hämmern und Lebensstandard Konflikte austragen. Doch all diese Erfahrungen möchte ich keine Sekunde eintauschen wollen.

Dieser Ort hat mir die Möglichkeit gegeben mich wieder auf mich selbst zu besinnen und meine eignen Fähigkeiten wieder zu erkennen. Das ist kein Spaziergang und nicht nur von Sonnenschein begleitet. Sich mit sich selbst zu beschäftigen, konfrontiert einen mit dem ‚Endgegener‘ des Nintendospiels, dem stärksten: Dich selbst!

Früher war für mich eher ein Wochenende im Spa ‚Luxus‘. Heute ist ein eine warme Dusche, Zeit die ich mir frei einteilen kann, am Meer zu wohnen, die Sonne auf meiner Haut zu spüren, meine wertvollen Freunde und mein eigenes Steinhaus, bereits purer ‘Luxus‘.  Erst als ich losgelassen habe, was mich umgeben hat, konnte ich erkennen, was ich wirklich zum Leben brauche. Und das ist weniger als ich dachte. Denn die Fülle an materiellen Dingen, die uns und mit denen wir uns umgeben, lassen uns den Blick für das Wesentliche verlieren. Egal was du besitzt, am Ende zählt nur wer du bist.

Heute sage ich ‚goodbye’ zu einem wundervollen Ort, denn was für mich auf Fuerteventura (Insel des Windes) Luxus ist, ist ein Haus aus Stein. Ein Steinhaus. Goodbye Caravan and Hello SteinHaus Reminder –
Es ist nicht immer so leicht und purer Sonnenschein, wie es von außen (omg Social Media) aussieht. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. #menschlichkeit